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Der Strand und die DĂŒnen
Strand og Klit

(rh) Viele Menschen verbinden einen Urlaub in DĂ€nemark mit den flachen, kinderfreundlichen StrĂ€nden  der Ostsee und sind begeistert wenn sie die schönen NaturstrĂ€nde an der rauhen und oftmals ungestĂŒmen Nordsee erleben dĂŒrfen.

DĂ€nemarks WestkĂŒste kann rauh und frisch, aber auch sanft und schmeichelnd sein. Hier im Westen JĂŒtlands ist die NordseekĂŒste  fĂŒr ihre breiten SandstrĂ€nde und die traumhaft schönen SonnenuntergĂ€nge bekannt. Außerdem gibt es nördlich von Esbjerg kein Wattenmeer, das Meer ist immer da. Und im Gegensatz zu Deutschland ist in DĂ€nemark jeder Strand und jede KĂŒste öffentlich zugĂ€nglich. Das heißt auch, es gibt keine Kurtaxe.

Jedes Jahr holt sich das Meer durchschnittlich einen Meter Strand und DĂŒnen. Bei sehr starken Herbst- und Winterorkanen können es an einigen Stellen durchaus 15-20 Meter auf einmal werden.
Das ganze Jahr hindurch werden die SturmschĂ€den mit grossem Einsatz ausgebessert. Vertrocknete TannenbĂ€ume in den DĂŒnen sind nicht als Brennmaterial fĂŒr ein abendliches Lagerfeuer gedacht, sondern dienen zur Befestigung des Sandes.

Die hohen DĂŒnen bieten Wind- und Blickschutz beim Sonnenbaden.

Der schöne weiße Sandstrand

An DĂ€nemarks WestkĂŒste wechselt sich der helle feine weiß/beige Sandstrand immer wieder mit KiesstrĂ€nden verschiedenster Struktur ab. Nicht ĂŒberall findet man einen durchgĂ€ngigen Sandstreifen von den DĂŒnen bis ins seichte Wasser der Nordsee. Hier sind dann Badelatschen angesagt.

Der Strand eignet sich gut zum Sonnenbaden, fĂŒr Ballspiele, SpaziergĂ€nge und zur AusĂŒbung des  Lenkdrachensports. 

Mit dem Auto an den Strand

Der Strand darf an manchen Orten mit dem Auto befahren werden, jedoch nicht ĂŒberall. Wenn es nicht in den Prospekten steht, sollte man davon ausgehen, dass man zu Fuß ĂŒber die DĂŒnen gehen muss. Vor einigen Jahren konnte man die DĂŒnen bei Thorsminde noch befahren. Heute sind dort nahezu alle Auffahrmöglichkeiten versandet.

Steine am Strand – Strandsten

Steine am Norseestrand in DĂ€nemark, dass sind nicht nur einfach Steine sondern teilweise Millionen kleine bis mittelgroßen individuelllen Kunstwerke. Dies unterschiedlich gefĂ€rbten und gemusterten Steine stammen aus den Gletschern der letzten Eiszeit.

Wer mehr Informationen benötigt, dem sei folgendes Buch empfohlen:

Lena Madsen, Strandsteine aus DĂ€nemark
Die Abbildungen in diesem BĂŒchlein zeigen die Unterschiede der am hĂ€ufigsten zu findenden Strandgerölle.

ErhÀltlich ist es in der Buchhandlung in RingkÞbing

oder auch bei Amazon:

Strandsteine aus DĂ€nemark Danish beach pebbles ( broschiert )

Bernstein an der NordseekĂŒste in DĂ€nemark finden

WĂ€hrend eines Sturms, und besonders drei oder vier Fluten nach einem Sturm, soll man gute Chancen haben,  Bernstein zu finden. Meistens liegt der Bernstein an der oberen Brandungskante zwischen angespĂŒlten Steinen und Seetang. Es ist jedoch nicht ganz einfach den Bernstein von anderen braun/gelben Steinen zu unterscheiden. Drei Testverfahren werden zur „EchtheitsprĂŒfung“ angewendet.

 

Der Schnelltest vor Ort beim Sammeln

Klopfen Sie mit dem vermeintlichen Bernstein an Ihre ZĂ€hne. Ist das AnschlaggefĂŒhl „weicher“ als bei anderen Steinen, haben Sie möglicherweise einen Bernstein gefunden.

Der Brandtest

LĂ€sst sich der Stein anzĂŒnden und riecht „harzig“, dann ist es ein Bernstein und dieser ist jetzt angekokelt.

Jetzt kommt die Physik ins Spiel …
– der ultimative zerstörungsfreie  Dichte-Test

Geben Sie unter RĂŒhren soviel NaCl (Kochsalz) in ein Glas Leitungswasser, bis sich weiteres Salz nicht mehr auflöst. Diese gesĂ€ttigte NaCL-Lösung ist dichter als Bernstein. Das bedeutet, echte Bernsteine schwimmen in dieser Lösung, wĂ€hrend „normale“ Steine auf den Boden sinken.

Beim Bernsteinsuchen ist das „Finden“ eher nebensĂ€chlich. Das „Suchen“ ist die eigentliche BeschĂ€ftigung.

…  und eine Strandwanderung, insbesondere bei Sturmwetter, ist gut fĂŒr den Blutdruck.  Es ist faszinierend, die gewaltigen KrĂ€fte der Natur zu spĂŒren.

Die Buchhandlung in RingkĂžbing hat im das oben abgebildete Buch herausgebracht. In diesem Buch wird das Suchen, Finden und Erkennen von Bernstein beschrieben.

hier die Details zum Buch:
Stefan Hestnes, Bernstein suchen -mit Erfolg

Bunker in der Brandung

Von den zwischen 1942 und 1945 gebauten mehr als 8000 Bunkern des  ĂŒber 2600 km langen Atlantikwalls der deutschen Besatzungsmacht sollen sich mehr als die HĂ€lfte an der dĂ€nischen KĂŒste befinden. Diese Bunker befanden sich,  als sie erbaut wurden, auf den DĂŒnen. Jetzt „verschandeln“ sie den Strand oder befinden sich bereits in der Nordsee

Der oben abgebildete Bunker hat eine FlĂ€che von ungefĂ€hr 25 qm. Es ragt nur noch das Dach des Bunkers aus dem Sand. Bei einigen Bunkern in der Brandung wurde bereits die Stahlarmierung (oder heißt es Bewehrung?) freigespĂŒlt. Abstehende Eisenteile der Armierung sind sehr gefĂ€hrlich fĂŒr Badende. An einigen wenigen Stellen wird mit Warnschildern auf diese Gefahr hingewiesen.

Bunker am Strand

Der Bunker in der Abbildung rechts befindet sich am Strand von VedersĂž Klit etwas nördlich des „Hauptdurchganges“.  Bei starken Westwind liegt der Bunker komplett in der Nordsee.  Die OberflĂ€che tiefer in den Sand eingesunkener Bunker am Strand werden gerne von Strandbesuchern dazu genutzt um mitgebrachte Dinge (z.B. Kameras) vor den Sand zu schĂŒtzen.

Buchtipp

Jeder, der die dĂ€nische NordseekĂŒste besucht, sieht die vielen Bunker am Strand und in den DĂŒnen. Man weiss natĂŒrlich, dass sie von den der deutschen Besatzungsmacht im 2. Weltkrieg zum Schutz gegen die Alliierten erbaut wurden. Aber Details, wozu wurde gerade der Betonklotz genutzt wurde, der am Strand gesehen wird, sind nur wenigen bekannt?

Hier hilft dieses Buch weiter:

Der Atlantikwall bei Ringköbing
ErhÀltlich bei:
Amazon

Der Atlantikwall bei Ringköbing Atlantvolden ved RingkÞbing